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SamySafari - Lexikon Farafra Die Oase Farafra liegt ca. 200 km in südwestlicher Richtung von Bahariya entfernt. Sie ist damit die Oase, die am nächsten an der Weissen Wüste liegt. Sie erstreckt sich nord-südlicher über gute 200 km und ist ca. 90 km breit. Von den Ausmaßen her ist sie damit die zweitgrößte der vier Oasen, von der Besiedlung her ist sie mit nur ca. 20.000 Menschen allerdings die kleinste. Haupteinnahmequelle ist auch hier die Landwirtschaft. Farafra beliefert das Niltal v.a. mit Datteln, Oliven, Weizen, Bohnen (Foul), Reis und Aprikosen. Daneben wird noch alles mögliche für den täglichen Bedarf der Oasenbewohner angebaut (z.B. Limonen, Tomaten, Kartoffeln). Die Landwirtschaft ist von größter Bedeutung für die Oase und im Rahmen des New Valley Projects (welches Farafra, Dachla und Kharga umfasst und im Rahmen dessen die Wasserversorgung verbessert und Kulturland gewonnen werden soll - auch als Alternative für Siedler aus dem dicht bevölkertem Niltal) wurden zahlreiche Brunnen gebohrt um Neuland für die landwirtschaftliche Nutzung zu gewinnen. Im Gegensatz zur Oase Bahariya, der prognostiziert wird, dass ihr bald das Wasser ausgeht, gibt es in Farafra Wasser im Überfluß. Abgesehen von einigen Ausnahmen ist Farafra nicht so gut touristisch erschlossen wie z.b. Bahariya oder Siwa. Es gibt nur wenige Hotel und Sehenswürdigkeiten. Trotzdem lohnt sich ein Abstecher nach Farafra immer, z.b. um sich ein Bild der landwirtschaftlichen Nutzung zu machen oder in einem der heissen Brunnen baden zu gehen (empfehlenswert v.a. für die kältere Jahreszeit). Daneben ist Badrs Museum (Farafra Art Museum) einen Besuch wert. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||